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	<title>Linus Reichlin</title>
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		<title>Pressestimmen</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 11:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pressestimmen zu Reichlins Debüt Die Sehnsucht der Atome (2008), an das Der Assistent der Sterne anschließt
»Linus Reichlin hat einen intelligenten Krimi geschrieben ohne verstümmelte Leichen oder rasante Verfolgungsjagden. Mit einem wunderbar ironischen Unterton erzählt der Autor von Menschen, die versuchen, zusammenzuleben, aber Angst vor Nähe haben. Der Roman ist eine scharfsinnige Bestandsaufnahme menschlicher Paradoxien und Unzulänglichkeiten.«
NordwestRadio
»Einer der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Pressestimmen zu Reichlins Debüt <em>Die Sehnsucht der Atome</em> (2008), an das <em>Der Assistent der Sterne</em> anschließt</h4>
<p>»Linus Reichlin hat einen intelligenten Krimi geschrieben ohne verstümmelte Leichen oder rasante Verfolgungsjagden. Mit einem wunderbar ironischen Unterton erzählt der Autor von Menschen, die versuchen, zusammenzuleben, aber Angst vor Nähe haben. Der Roman ist eine scharfsinnige Bestandsaufnahme menschlicher Paradoxien und Unzulänglichkeiten.«<br />
<em>NordwestRadio</em></p>
<p>»Einer der besten, originellsten Krimis der Saison, voll raffinierter Wendungen, geistreicher Beobachtungen und einem alles andere als üblichen Plot. Mit Personen, die man in einem neuen Buch wiedertreffen möchte – und das heißt wirklich was.«<br />
<em>NDR</em></p>
<p>»… ein düster-schöner und faszinierender Debütroman.«<br />
<em>SonntagsZeitung</em></p>
<p>»Ein bißchen Reise- , ein sehr schräger Liebesroman, eine kleine Physikstunde, eine philosophische Betrachtung über die Macht der Gedanken (…) – Linus Reichlin wagt in seinem ersten atomaren Kriminalroman einiges – und gewinnt.«<br />
<em>Frankfurter Rundschau</em></p>
<p>»Ein hintersinnig-raffiniertes Debüt.«<br />
<em>KrimiWelt-Bestenliste</em></p>
<p>»Ein grandioser Krimi.«<br />
<em>Die Welt</em></p>
<p>»Das packende Buch ist weit mehr als ein Krimi. Intelligent und überzeugend geschrieben, voller lebenspraller Figuren und mit origineller Handlung, verfasst in klarer, brillanter Sprache – das ist höhere Literatur.«<br />
<em>Bild der Wissenschaft</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>LeseProbe!</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 12:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Assistent der Sterne 
Roman 
Verlag Galiani Berlin
Im Wohnzimmer wäre er in der Hast beinahe in das Bodenloch getreten. Die Tür zur Küche war zu. Jensen öffnete sie und erkannte die Situation sofort.
Es gab keinen Besucher. »Machen Sie die Tür zu!«, rief De Reuse. Er hatte einen schwarzen, bis auf die Knochen abgemagerten Hund in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Assistent der Sterne </strong><br />
<strong>Roman </strong><br />
Verlag Galiani Berlin</p>
<p>Im Wohnzimmer wäre er in der Hast beinahe in das Bodenloch getreten. Die Tür zur Küche war zu. Jensen öffnete sie und erkannte die Situation sofort.</p>
<p>Es gab keinen Besucher. »Machen Sie die Tür zu!«, rief De Reuse. Er hatte einen schwarzen, bis auf die Knochen abgemagerten Hund in die Enge getrieben, in eine Ecke, aus der heraus der Hund die Mündung der Schrotflinte anbellte, mit der De Reuse ihn bedrängte. Der Hund zitterte am ganzen Leib, Speichelflocken spritzten aus seinem Maul. Eiskalte Luft wehte durch das offene Küchenfenster herein, einige Gläser lagen umgestürzt neben dem Spültrog, der Inhalt einer Suppendose tropfte auf den Boden. Jensen fand keine Worte, er war maßlos enttäuscht darüber, dass es nur ein Streuner war, ein abgezehrter Mischling, halb erfroren. Das Licht, die Wärme, die Hoffnung auf ein Stück Futter hatten ihn angelockt. Er war durch das defekte Küchenfenster eingedrungen, wie vor ihm wahrscheinlich schon die anderen Tiere, die Mäuse, Ratten, was immer hier gestorben war und stank.</p>
<p>»Wir haben auf Sie gewartet, Jensen.« De Reuse trug einen weißen  Morgenmantel, auf dessen Brusttasche ein operettenhaftes nautisches Symbol eingestickt war, ein von Tauen umrankter goldener Anker. »Sie waren der Letzte, der das Fenster geschlossen hat. Und ganz offensichtlich waren Sie dabei sehr nachlässig. Wir haben unseren Besucher hier also Ihnen zu verdanken.«</p>
<p>mehr lesen hier&#8230; <a href="http://www.linusreichlin.de/2010/wp-content/uploads/2010/02/reichlin_leseprobe.pdf">Leseprobe</a></p>
<p><a href="http://www.linusreichlin.de/2010/wp-content/uploads/2010/02/reichlin_leseprobe.pdf"> </a></p>
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		<title>Rezension Thomas Kürten</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 11:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Das meint Krimi-Couch.de: Unfall, Schicksal oder ein physikalisches Gesetz?
Krimi-Rezension von Thomas Kürten



Hannes Jensen zählt seine Tage. Fünf sind es noch. Dann darf sich der reiche Witwer mit erst fünfzig Jahren in den Vorruhestand verabschieden und sich hinkünftig voll und ganz seinem Hobby, der Quantenphysik, widmen. Doch sein allerletzter Fall scheint eine einzige Fehlleistung gewesen zu sein. [...]]]></description>
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<h3>Das meint Krimi-Couch.de: Unfall, Schicksal oder ein physikalisches Gesetz?</h3>
<p>Krimi-Rezension von <a title="finden Sie weitere Besprechungen von Thomas Kürten" href="http://www.krimi-couch.de/krimis/krimi-couch-team.html#kue">Thomas Kürten</a></p>
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<p>Hannes Jensen zählt seine Tage. Fünf sind es noch. Dann darf sich der reiche Witwer mit erst fünfzig Jahren in den Vorruhestand verabschieden und sich hinkünftig voll und ganz seinem Hobby, der Quantenphysik, widmen. Doch sein allerletzter Fall scheint eine einzige Fehlleistung gewesen zu sein. Denn der bedrohte Amerikaner ist am nächsten Tag tatsächlich tot. Hinzu kommt, dass die beiden zehnjährigen Söhne des Touristen eigenmächtig abgereist sind. Hat das mexikanische Kindermädchen, von dem die Kinder erzählt haben, es könne durch Gebete heilen, etwas mit den merkwürdigen Vorfällen zu tun?</p>
<p>Bevor noch Jensen die Spuren aufnehmen kann, die ihn schnurstracks nach Arizona führen, klingelt an seiner Tür die erblindete Witwe Annik O’Hara, die vom Tod des Amerikaners erfahren hat und selber auf der Suche nach dem Kindermädchen ist. Sie verfügt genau wie Jensen über Zeit und Geld, um einen spontanen Kurzurlaub im Land der unbegrenzten Möglichkeiten anzutreten. Und da sich der Frühpensionär dem überbordenden Charme der jungen Witwe nicht widersetzen kann, treffen sich die beiden schon bald an Bord des nächsten Flugzeugs.</p>
<h4>Konflikte und Gemeinsamkeiten</h4>
<p><cite>Die Sehnsucht der Atome</cite> ist der erste Kriminalroman aus der Feder des Schweizers Linus Reichlin. Aus ungewöhnlichen Einfällen und originellen Zutaten hat er ein wirklich bemerkenswertes Werk entwickelt. Wer glaubt schon, dass sich Regeln der Quantenphysik für flüssig-flockige Unterhaltungsliteratur eignen könnte? Reichlin tritt den Beweis an und er schafft es sogar, nicht nur das Doppelspaltexperiment oder das Verhalten von Elektronen und Protonen anschaulich zu erklären, nein, er entwickelt darüber hinaus bald schon philosophische Ansätze, mit denen sich der stetig schwelende Streit zwischen Naturwissenschaft und Religion auf einen Nenner bringen ließe. Zwar hört es sich bei diesen Zutaten so an, als sei das Werk Intellektuellen vorbehalten, aber das Gegenteil ist der Fall. Reichlin kann tatsächlich trotz solcher Inhalte breit unterhalten.</p>
<p>Besondere Würdigung muss dabei die Figur Hannes Jensen finden. Nicht nur, dass er ein ungewöhnliches Hobby hat. In dessen Kindheit schon begründet der Autor sein ganz besonderes Interesse an der Aufklärung dieses letzten Falles: als kleiner Junge hat er für den Tod seiner Mutter gebetet und tags darauf starb sie bei einem Unfall im Haushalt. Jensen weigert sich seitdem, an die Kraft der Gebete zu glauben, um weiterhin von seiner eigenen Unschuld überzeugt zu sein. Nun sieht er sich erstmals in seinem Leben mit diesem Vorfall wieder konfrontiert. Darüber hinaus ist er der klassische, einsame Wolf: als Deutscher der Liebe wegen nach Belgien ausgewandert und hier auch nach über fünfzehn Jahren nicht Fuß gefasst. Und außerdem hat er auch nach über zwölf Jahren den Tod seiner Frau noch nicht verwunden. Er ist auf dem besten Wege, ein exzentrischer Sonderling zu werden, als ausgerechnet sein letzter Fall für ihn zu einer Lektion besonderen Ausmaßes wird.</p>
<p>Dass ein Kriminalroman zu begeistern vermag, weil er immer wieder auf Grundmotive der physikalischen Lehre zurückgreift, ist bemerkenswert. Verblüffend, wie der Autor es fertig bringt, seine Leser vom Abschalten sämtlicher Logik zu überzeugen und übersinnliche Kräfte, Gebete, Gottes Wille zumindest in die engere Wahl der Erklärungsansätze zu ziehen. Beruhigend, aber auch ernüchternd das Finale, das Dank einer Schlange doch eine irdische Interpretation der Geschehnisse anbietet.</p>
<p><a href="http://www.krimi-couch.de/krimis/krimi-couch-team.html#kue">Thomas Kürten</a>, März 2008</p>
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